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Umbau des Stadtamtes Schrems in ein barrierefreies und zeitgemäßes Verwaltungszentrum

Vorwort

Das Stadtamt Schrems wurde im Jahr 1891 am Standort Hauptplatz 19 als einstöckges Gebäude errichtet, das die Gemeindekanzlei, Sparkasse und vier Kleinwohnungen beherbergte. Das Dachgeschoß wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgebaut. Im Jahr 1972 wurde im Wesentlichen das Steinrelief (akad. Bildhauer Coufal) im 1. Stock sowie ein kleiner Zubau errichtet und der Sitzungssaal vergrößert. 1992 wurden die ehemaligen Räumlichkeiten des Bezirksgerichts für Zwecke der Polizei und des Standesamts adaptiert und die Büroräumlichkeiten vor allem im Melde- und Bauamt adaptiert.

Das in die Jahre gekommene Haus soll nun saniert und auf den Stand der Technik gebracht werden. Um der Bevölkerung  zu ermöglichen, sich über den jeweils aktuellen Planungsstand zu informieren, werden wir auf dieser Seite alle relevanten Beschlüsse der Gemeindegremien und wesentliche Planungsschritte veröffentlichen. 

Unser Stadtamt im Wandel der Zeit

Gemeindeamt 1891

Gemeindeamt 1912

Rathaus 1969

Stadtamt 1989

Stadtamt 2001

Stadtamt 2017


Beschlüsse und Protokolle

Vorentwurf

Das Siegerprojekt der ARGE Architekten Kratochwil - Waldbauer - Zeinitzer wurde am 19. 3. 2018 dem Stadt- und Gemeinderat sowie dem Baubeirat vorgestellt und die Planung mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation in puncto Barrierefreiheit, Wirtschaftlichkeit, funktioneller Anforderungen, etc. genau erläutert.

Powerpointpräsentation vom 19. 3. 2018: Entwurfsbeschreibung / Erläuterung der Mindestbaumaßnahmen

endgültiger Entwurf - Beschreibung

Architektur:
Die grundsätzlichen Entwurfsmotive des Wettbewerbsentwurfes wie
- der Luftraum über allen Geschoßen zur Belichtung des Eingangsbereichs über eine Dachverglasung,
- die Raumaufweitung des Infopoints im EG zur Schaffung eines großzügigen Eingangsbereiches,
- die transparenten Bürotrennwände zur Belichtung der Mittelgangbereiche,
- die Erhaltung des Granitfrieses im 1. Obergeschoßes als Identifikationselement sowie
- die Ausrichtung der Büroräumlichkeiten auf die helle Südseite sowie die Ausrichtung der Nebenräume auf die Nordseite
wurden beibehalten.

Folgende Verbesserungen wurden im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf in Abstimmung mit der Stadtgemeinde vorgenommen:
- Der Trauungssaal (ursprünglich im 1.Obergeschoß im Bestand belassen) wird nunmehr in das Dachgeschoß übersiedeln. Angegliedert ist eine Terrasse, um nach der standesamtlichen Trauung bei gutem Wetter ein Glas Sekt auf der Terrasse genießen zu können. Der angrenzende kleine Sitzungssaal kann für Agapen verwendet werden. Es ist das ausdrückliche Ziel der Stadtgemeinde, das Heiraten in Schrems zu attraktiveren, daher wurde in der Weiterentwicklung des Wettbewerbsentwurfs die Lage und Gestaltung des Trauungssaales optimiert.
- Optimierung der Flächenbilanz: seitens der Stadtgemeinde gab es den Wunsch die Flächen zu optimieren, die Gesamtnutzfläche des Entwurfs wurde um ca. 40 m² reduziert, die Büroflächen wurden von 360 m² auf 331 m² reduziert.

Bauphysik:
Die Gebäudeaufstockung wird hochgedämmt, zusätzlich wird die bestehende Nordfassade gedämmt. Ebenso gedämmt werden die erdberührten Bauteile im Erdgeschoß. Überdiese wird das feuchte Sockelmauerwerk saniert. Es wurde darauf Wert gelegt, dass der Heizwärmebedarf wesentlich verbessert wird. Der Heizwärmebedarf wird von 126 W/m/K/Anno (Bestand) auf 54 W/m/K/Anno (nach Umbau) reduziert. Aliquot sinken auch die Betriebskosten.

Statik:
Die Decken über dem Erdgeschoß und dem 1. Obergeschoß werden ertüchtigt, das neu Dachgeschoß erhält eine Stahlrahmenkonstruktion mit Holzausfachung.

Heizung, Klima, Sanitär:
Die Fernwärmezentrale bleibt bestehen, das Gebäude wird nunmehr anstelle einer Konvektionsheizung mit einer Fußbodenheizung mit zusätzlicher Einzelraumregelung ausgestattet. Die Fußbodenheizung ist auf 22 Grad voreingestellt und kann maximal auf +- 2 Grad geändert werden. Alle innenliegenden Räume werden mit Einzelraumventilatoren mechanisch be- und entlüftet. Zusätzlich gibt es während der warmen Jahreszeit eine natürliche Nachtlüftung der Gänge mittels angesteuerter Zu- und Abluftöffnungen. Die Warmwasseraufbereitung (Teeküchen, Behinderten WC‘s) passiert dezentral über energieeffiziente Durchlauferhitzer. Der Serverraum wird über ein Split-Gerät auf max. 22 Grad konditioniert. Die Häuser 19 + 21 werden separat gezählt, womit die Abrechnung mit den Mietern wesentlich vereinfacht und transparenter wird.

Stark- und Schwachstrom:
Die elektrischen Leitungen werden von der Wurzel neu errichtet, neue Haupt- und Nebenverteiler werden eingebaut. Die Beleuchtung wird durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt. Die Brandmeldeanlage sowie die Fluchtwegebeleuchtung werden neu errichtet. Ebenso wird die IT-Verkabelung sowie der Blitzschutz neu hergestellt. Eine nach Süden ausgerichtete PV-Anlage ist geplant.


 

 

 

 

Wichtige Links:

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AMTSZEITEN:
Montag: 8.00 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag: 8.00 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 15.00 Uhr
Freitag: 8.00 bis 11.30 Uhr